
Cannondale Dave - Auf der Straße und im Park zu Hause
Als Cannondale im letzten Jahr erstmals ein reinrassiges Street- und Dirtbike ankündigte, sorgte diese Meldung in der Szene durchaus für eine kleine Überraschung. Wer allerdings vor drei Jahren mitbekommen hatte, dass die US-Kultschmiede mit Josh Bryceland einen der bekanntesten Freerider unter Vertrag genommen hatte, der konnte ahnen, dass es eines Tages ein Cannondale Street- und Dirtbike geben würde. Jetzt ist das Dave da - und es verspricht jede Menge Spaß! Sein Einsatzbereich ist klar definiert: Bikepark, Jumplines, Pumptrack, Flowtrails und lässige Tricks in den Straßen der Stadt. Und der Style kommt natürlich auch nicht zu kurz.
Verspieltes Handling mit Cannondale-Qualität
Bei einem Street- und Dirtbike stehen Stabilität und Robustheit an erster Stelle. Das Herzstück des Dave ist sein bulliger Rahmen aus Smartform C3 Aluminium, der einiges wegstecken kann. Geometrie und Winkel orientieren sich am verspielten Fahrstil von Josh Bryceland. Agile 26-Zoll-Laufräder sorgen für hohe Seitensteifigkeit. Da es sich beim Dave um einen so genannten Singlespeeder handelt, also ein Bike ohne Gangschaltung, besitzt der Rahmen integrierte Kettenspanner an den hinteren Ausfallenden. Ebenfalls aus Stabiltätsgründen besteht die Kurbel aus CroMo-Stahl, das ist typisch für ein Dirtbike. Für den Komfort beim Landen sorgt eine Manitou Circus Expert Air Gabel mit 100 Millimeter Federweg. Ab Werk rollt das Dave auf straßentauglichen Maxxis DTH Reifen. Weitere Besonderheiten: Damit Tricks mit Lenker-Rotationen möglich sind, besitzt das Dave - so wie die meisten Dirtbikes - keine Vorderbremse. Am Hinterrad arbeitet eine Tektro Scheibenbremse, die unkompliziert per Seilzug angesteuert wird. Die Zuleitung ist lang genug für Lenker-Rotationen. Und essenziell für Dirtbiker wird das Dave serienmäßig mit griffigen Flatpedals ausgeliefert.
ALLGEMEINE DATEN
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